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Hintergrund

"Mal trifft man sich wird man alt

Mal bläst der Wind wird es kalt"

Thiền Meister Trung Phong [1263-1323] in "Tín Tâm Minh Tịch Nghĩa Giải" (verse 31).

Der dritte chinesische Patriarch Tăng Xán [497-602] schreibte "Tín Tâm Minh". Das Werk mit 73 Versen wurde viele Jahrhunderten später fälschlicherweise kommentiert.  

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Der Weg ausserhalb der Sutra Lehre

Thiên Meister Duy Lực [1923-2000] hat die Tham Tổ Sư Thiên Praxis in Viêt Nam nach zwei hundert Jahren wieder ins Leben gerufen:

"Tổ Sư Thiên ist ein Weg außerhalb der Belehrungen des Buddha, differenziert sich aber nicht von dem der Sutra; verwendet nicht die Sutra, braucht aber die Sutra als Bestätigung; die Thiên Patriarchen wischten alle Lehren ab, gaben aber nach der Erleuchtung Belehrungen wie der erleuchtete Sakyamuni Buddha. Deshalb ist Tổ Sư Thiên anders als alle andere Thiên."

Thiên [Zen] Teaching

Giáo ngoại biệt truyền,

Bất lập văn tự,

Trực chỉ nhân tâm,

Kiến tánh thành Phật

Wörtlich übersetzt: 

Außerhalb der Buddha Lehre exklusiv übertragen

Auf keine Schriften basiert

Den Menschen Geist (auch Herz) direkt treffen

Die Wahre GeistesNatur erkennend die Buddhaschaft erreichen

Tham Tổ Sư Thiên [Tsan Patriarch Chan] oder kurz "Tham Thiên" [Tsan Chan]

Die Lehren des Buddha sind die gleichen, die Methoden variieren.

Patriarch Thiên (1) ist die direkte Methode von Thiên, welche von Sakyamuni Buddha persönlich an den ersten Patriarchen Mahakasyapa übergeben wurde. Die Methode wurde dann von einem Patriarchen zum anderen übertragen, an den zweiten Patriarchen Ananda, an den dritten Patriarchen Sanavasa und so weiter ...

Bodhidharma, der 28. Patriarch in der indischen Tradition, brachte diese Methode nach China. Er gilt als der erste Patriarch in der chinesischen Thiên -Tradition. Der zweite Patriarch war ein Chineser namens Huệ Khả.

Die Nachfolger in der Abstammung sind der dritte Patriarch Tăng Xán, der vierte Patriarch Đạo Tín, der fünfte Patriarch Hoàng Nhẫn und der sechste Patriarch Huệ Năng, der auch der letzte Patriarch dieser Übertragungsform war (2). Thiên Meister Duy Lực gehörte zur 89. Generation der Übertragungslinien in der Thiên-Tradition ab dem ersten indischen Patriarchen Mahakasyapa an. 

Viele Menschen missverstehen und nehmen den Buddhismus für eine abergläubische Religion. Doch aus praktischer Sicht ist der Buddhismus ein Bildungssystem. Dieses System lehrt den Geist-Dharma (3), der zur endgültigen Erleuchtung führt. Diese Erziehung deckt die zehntausend Dinge (4) im Universum, ohne Ausschluss.

Der Kerngedanke dieser Erziehung ist, dass alle Dinge aus dem Geist kommen. Weil der Geist der Ursprung aller Dinge ist, sagte Sakyamuni Buddha, dass "alle Dinge durch den Geist geschaffen sind".

Was ist also der Geist?

Der Geist ist ein Wort, das von jedem gesprochen wird, dessen Bedeutung aber niemandem bekannt ist. Der 14. Patriarch in der indischen Thiên Tradition, Nagarjuna Bodhisattva, benutzte den Ausdruck "Leere ohne den Begriff der Leerheit" (5) als Gleichnis von "Geist".

Der Geist hat von Natur aus keine Form und ist jenseits der Vermessung. Daher kann es nicht durch den Denkprozess des Gehirns angegangen werden und nicht durch Worte oder Begriffe beschrieben werden.

So ist "Leerheit" oder "Leere" der einzige kaum und widerwillig akzeptable Begriff, der in buddhistischen Lehren verwendet wird, um sich auf den Geist zu beziehen. "Leerheit" im Buddhismus ist nicht negativ zu nehmen, als etwas Nihilistisches.

Ohne Leerheit kann der Geist seine Funktionen nicht offenbaren. Wir können sehen, dass "Leerheit ohne den Begriff der Leerheit" alles im Universum aufnimmt. Vom Mond bis zur Sonne, Berge, Flüsse, Länder, Häuser, Bäume, alles und alles verlässt sich auf diese "Leerheit ohne den Begriff der Leerheit", um untergebracht zu werden und zu funktionieren.

Unsere täglichen Aktivitäten wie Essen, sich Anziehen, Reden, Gastgeber und Arbeit, alle diese sind dank dieser "Leerheit ohne den Begriff der Leerheit" möglich. Leider verwenden wir sie jeden Tag ohne es zu merken.

Aus diesem Grund lehrt Sakyamuni Buddha die direkte Methode von Thiên, damit jeder sein eigenen wahren Geist verwirklichen kann.

In dem Sat Na Moment, in dem wir unseren Geist erkennen, heißt es, "unsere wahre Natur sehen und die Buddhaschaft erreichen".

Obwohl wir darüber reden, ein Buddha zu werden, gibt es wirklich keine Buddhaschaft zu erreichen. Es ist nur um aus unserem Traum mit offenen Augen zu erwachen (6).

Als wir aus den geschlossenen-Augen-Träumen (7) den wir im Schlaf hatten aufwachen , erkennen wir, dass alle Dinge, die in den Träumen angetroffen werden, nicht real sind. In ähnlicher Weise wird die Verwirklichung beim Aufwachen aus dem Traum mit offenen Augen als Erleuchtung bezeichnet. Ein anderer Begriff für diese Erfahrung ist "Erreichen der Buddhaschaft".

(Sehen Sie bitte die Erklärungen hier)

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