Erläuterungen zur Einführung

 

Erläuterungen zur Einführung der Praxis:

Da wir über eine Methode der Praxis sprechen, würden wir besser über die Bedeutung der Praxis nachdenken. Wenn wir anfangen, sind viele Dinge schwer zu verstehen, geschweige denn zu akzeptieren. Deswegen bitte nur üben, üben, üben.

(1) Patriarch = Tổ Sư /  Ch'an (Chinesisch) = Thiên (Vietnamesisch)  /  Patriarch Ch'an: Tô Sư Thiên

Da diese Methode in Japan nicht praktiziert wird wird der Begriff Zen hier nicht benutzt.

[Zen ist die japanische Aussprache des chinesischen Wortes "Ch'an"; Und Ch'an ist die Abkürzung des Ausdrucks "Ch'an Na", - eine Korruption der Aussprache des Sanskrit Wortes Dhyana oder der Pali, Jhana] [Chang Chen-Chi, Die Praxis des Zen]

Bitte Tô Sư Thiên nicht mit Soshi Zen verwechseln, das ist ein japanischer Begriff in seiner Romanisierung, auch wenn die chinesischen Schriftzeichen für Soshi Zen und Patriarch Ch'an gleich sind. Die Praxis von Soshi Zen basiert auf dem Wissen. Die Praxis des Tô Sư Thiền basiert auf dem Nicht-Wissen.

"Tham": Meditieren durch Zweifel, im Zustand des "sich fragen"s verharren, und zwar sich immer dieselbe Frage (Thoại) tags und nachts stellen. Kurz: "praktizieren".

(2) Strikte Übertragungsform von Schale und Mönchgewand.

(3) Mind-Dharma: Der chinesische Begriff "H'sin" ("Tâm" in Vietnamesich) eines der schwierigsten Worte, um ins Englische zu übersetzen. Es kann bedeuten: Geist, gehören, Natur, ursprüngliche Natur, Essenz, etc. Das vietnamesisches Wort Tâm bedeutet auch Zentrum und Herz. 

Geist: Der Ausdruck wird in der buddhistischen Anthropologie synonym gebraucht zu Begriffen wie Denken (manas) und Bewusstsein (vijñana). „Geist“ wird unter zweierlei Aspekten betrachtet. [Wikipedia] 

Im buddhistischen Sprachgebrauch sagen wir, dass der Geist "klar" ist. Klarheit bedeutet hier, dass der Geist sich selbst erkennen kann. [http://www.buddhismus-heute.de/archive.issue__39.position__2.de.html]

Dharma: Das Sanskritwort Dharma hat verschiedene Bedeutungen: Norm, Gesetz, Lehre, Gerechtigkeit, Qualität, Ding, Gegenstand des Geistes, Phänomen.

"Der Begriff „Dhamma“ (Skt. dharma) ist in seiner Bedeutung vielschichtig und zugleich zentral für die Lehre des Buddha. Im tiefsten und umfassendsten Sinn meint er „die naturgemäße Ordnung aller Dinge“ oder „der Ablauf universeller Gesetzmäßigkeiten“. Da die Lehre des Buddha im Einklang mit dieser naturgemäßen Ordnung ist und als Ausdruck davon verstanden wird, ist die engere Bedeutung des Begriffes „Dhamma“ jene der Lehre des Buddha." [aus der Webseite http://dhammapala.ch/]

(4) Zehntausend: Zehntausend wird im Sinne von: allen, vollkommen, unzählig. Seine Verwendung ist ähnlich wie die Verwendung der Zahl 84'000 "vierundachtzigtausend" in der indischen Kultur.

(5) "Die leerheit die niemandem gehört", "Leerheit ohne den Begriff von Leerheit": die vorgeschlagene Bedeutung des vietnamesischen Satzes "Hư không vô sở hữu", die buchstäblich übersetzt werden könnte als: "Die leerheit die niemandem gehört", "Leerheit, die nicht existiert". "Leerheit, die nicht ist", "Leerheit mit nichts"

(6) Offenen-Augen-Träume: Die Dinge, die wir in den Träumen erlebt haben, wenn wir schlafen, scheinen sehr real zu sein. Aber wenn wir aufwachen, wissen wir, dass sie es nicht sind. Diese Träume werden als Geschlossenen-Augen-Träume bezeichnet.

Die Dinge, die wir in unserem täglichen Leben erlebt werden, scheinen auch sehr real zu sein. Wir sollten uns aufklären, um erkennen zu können, dass sie es nicht sind. Diese unwirklichen Dinge mit einem sehr wirklichen Aussehen werden "Offenen-Augen-Träume" genannt.

(7) Geschlossene-Augen-Träume: Träume, die wir beim Schlafen haben. Wir alle haben Träume, wenn wir schlafen. Manchmal sind wir in unserem Traum so erschrocken, dass, wenn wir aufwachen, unser Herz immer noch sehr schnell schlägt.

Manchmal sind wir in unserem Traum so traurig, dass wir, wenn wir aufwachen, Tränen auf den Kissen finden können. Die Dinge, die wir in unseren Träumen begegnen, sahen echt aus, sehr real. In unserem Traum, wenn jemand uns sagt, dass die Dinge nicht real sind, dass alles nur im Traum ist, werden wir ihm nicht glauben.

Wie konnten sie nicht real sein? Die Leute lieben mich, und ich bin glücklich; Die Leute schlagen mich, und ich fühle Schmerzen ... aber wenn wir aufwachen, erkennen wir, dass alles in den Träumen nicht real war. Bitte lesen Sie das Herz Sutra für mehr Erklärung, vorläufig noch in Englischer Version:

https://www.facebook.com/notes/from-doubt-to-enlightenment/the-prajna-paramita-heart-sutra/1987485138187797/